Alle beim Impfen mitnehmen: Mehrsprachige Impfkampagne und mobile Impfteams in Unterkünften für Geflüchtete

Durch das enge Lebenssituation in den Gemeinschaftsunterkünften sind besonders viele Geflüchtete von Covid-19 betroffen und sollen entsprechend schnell mit der Priorität Nr. 2 geimpft werden.

Ich fordere deshalb zusammen mit der Grünen Fraktion für Bayern eine niederschwellige, mehrsprachige Impfkampagne und mobile Impfteams in den Unterkünften.

Mit der mehrsprachigen Impfkampagne sollen nicht nur Geflüchtete erreicht werden, sondern auch Menschen mit Migrationshintergrund. Über Social-Media-Kanäle, Aushänge und Broschüren müssen die Menschen erreicht werden. Neben schriftlichem Material sollte auch mehr auf die Möglichkeit von mehrsprachigen Aufklärungsfilmen zurückgegriffen und gezielt die sozialen Medien einbezogen werden.

In einem weiteren Antrag fordern wir Impfteams gegen das Coronavirus auch in den Flüchtlingsunterkünften in Bayern einzusetzen. Die Impfstrategie der Staatsregierung ist aus meiner Sicht zu punktuell auf die ANKER-Einrichtungen fixiert. Hier geht es zum Impfkonzept der Staatsregierung für die Unterkünfte. 

Gerade die vielen Quarantänen auch in den dezentralen Flüchtlingsunterkünften verlangen den Einsatz von Impfteams. Ein niedrigschwelliger schneller Zugang zur Impfung ist gerade für geflüchtete Menschen wichtig.

Die Hürden beim Zugang zum Impfen für geflüchtete Menschen sind hoch: komplizierte online-Anmeldung nur in deutscher Sprache, unklare Terminvergaben, selbstständige Anreisen in die Impfzentren, keine Dolmetscher*innen beim Impfen etc. Die Staatsregierung soll daher mobile Teams für die Impfungen in allen Flüchtlingsunterkünften einsetzen.

Hier geht es zu den Anträgen:

Corona-Impfungen: mehrsprachige Kommunikation sicherstellen

Mobile Impfteams auch in Flüchtlingsunterkünften einsetzen

 

 

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