Mehr Lehrer*innen mit Flucht- und Migrationshintergrund für Bayerns Schulen gewinnen

Während an den allgemeinbildenden und beruflichen Schulen insgesamt 12,5 Prozent der Schüler*innen einen Flucht- und Migrationshintergrund haben, ist die Zahl der ihrer Lehrkräfte mit Flucht- und Migrationshintergrund mit 1,7 Prozent sehr niedrig. Die Zahlen zeigen, dass dringend nachgebessert werden muss.

Da Lehrkräfte mehr als nur Wissen vermitteln und sie auch Vorbilder, Ratgeber*Innen und Vertrauenspersonen sind, sollten sie auch die Vielfalt in Bayern abbilden. Denn gerade viele der geflüchteten Menschen haben sogar ein Interesse daran, als Lehrkraft zu arbeiten und könnten helfen, den Lehrkräftemangel an den Schulen zu beseitigen.

Deshalb fordere ich gemeinsam mit den Landtags-Grünen:

  • Wir brauchen eine groß angelegte Werbekampagne, um junge Menschen mit Flucht- und Migrationshintergrund für den Lehrerberuf zu gewinnen.
  • Wir wollen den Direkteinstieg in den Lehrer*innenberuf für Quer- und Seiteneinsteiger  mit Flucht- und Migrationshintergrund ähnlich zu den praktizierten Direkteinstieg in den beruflichen Schuldienst mit paralleler berufsbegleitender Qualifizierung für alle Schularten ermöglichen.
  • Wir möchten, dass ein Stipendienprogramm für Abiturient*innen mit Flucht- und Migrationshintergrund aufgebaut wird und dieses nach fünf Jahren evaluiert wird.
  • Zuletzt fordern wir eine einfachere Gestaltung des Anerkennungsverfahren von Lehramtsbewerber*innen mit einem abgeschlossenen Lehramtsstudium im Ausland unabhängig vom Herkunftsstaat. Wir brauchen Module für Nach- und Anpassungsqualifizierungen und bei Lehrer*innen mit Drittstaatsqualifikationen auch in Bayern.

Hier geht es zum gesamten Antrag!

Der Antrag wird nach der Sommerpause im Verfassungsausschuss behandelt.

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