Ausbau der Psychosozialen Zentren und Verbindungsbeamte zur schnellen Reaktion bei Gewalt und Radikalisierung in Unterkünften

Im heutigen Verfassungsausschuss habe ich mich dafür eingesetzt, dass die Staatsregierung die Psychosozialen Zentren ausbaut und Verbindungsbeamte einsetzt.

Vorsicht ist besser als Nachsicht:

Bereits bei ersten Anzeichen aufkommender Gewalt und Radikalisierung in Flüchtlingsunterkünften müssen Beratungsdienste und Polizei rasch und besonnen reagieren können, um so überhaupt eine Chance zu erhalten, Amoktaten zu verhindern.

Enormer Bedarf an psychischer Betreuung in Bayern

Psychisch bedingte Gewalttaten durch traumatisierte Geflüchtete sind zu einem unausweichlichen Thema geworden. Um ihnen zu begegnen zu können, fehlt es an Diagnose- und vor allem an geeigneten Behandlungsmöglichkeiten. In Bayern stehen dem enormen Bedarf an psychosozialer Betreuung ganze zwei Psychosoziale Zentren für Geflüchtete gegenüber – REFUGIO München und das PSZ Nürnberg.

Deshalb: Mehr psychosoziale Beratung und Verbindungsbeamte bei der Polizei

Zusammen mit meinen Grünen Kolleg*innen fordere ich die verbindliche finanzielle Absicherung und den Ausbau der Psychosozialen Zentren in Bayern.

Es braucht auch in den Flüchtlingsunterkünften Verbindungsbeamt*innen der Polizei, die in der Zusammenarbeit mit Beratungsstellen und Behörden bei Anzeichen von Gewalt und Radikalisierung schnell reagieren können.

Hier geht es zum Antrag

Leider sind die Abgeordneten der CSU und FW Koalition nicht auf unsere Vorschläge und Warnungen eingegangen. Sie haben den Antrag mit ihrer Mehrheit im Ausschuss abgelehnt.